Geschichte

Das Militärhistorische Museum blickt auf eine über 100-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Das Arsenal-Hauptgebäude beherbergte im Zentrum der Dresdner Albertstadt seit 1897 Sammlungen und Museen der Armee: ab 1897 die Königliche Arsenal-Sammlung, 1914 das Königlich Sächsische Armeemuseum, ab 1923/24 das Sächsische Armeemuseum, ab 1938 das Heeresmuseum der Wehrmacht (ab 1942: Armeemuseum) und ab 1972 das Armeemuseum der DDR. Nur sieben Monate vor der deutschen Einheit wurde das Museum in „Militärhistorisches Museum Dresden“ umbenannt.

Neugestaltung

1994 wurde das Militärhistorische Museum zum Leitmuseum im Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr. Mit dem Einrufen eines wissenschaftlichen Beirats 1998 begann der Prozess der inhaltlichen-gestalterischen und im Anschluss auch der architektonischen Neugestaltung des Museums, dass sich ab dem 15. Oktober 2011 der Öffentlichkeit mit neuem unverwechselbaren Profil, auch auf internationaler Ebene, präsentieren.

13.000 m² Ausstellungsfläche

Die Albertstadt mit dem Arsenal war nacheinander prosperierendes Neubaugebiet, Verkehrsknotenpunkt und urbanes Niemandsland. Heute entwickelt sich das MHM mit der umgebenden Albertstadt neben der Dresdener Altstadt zu einem neuen touristischen Anlaufspunkt. Nach Abschluss aller Um- und Ausbaumaßnahmen verfügt das MHM über 13.000 m² Ausstellungsfläche und ist das größte militärhistorische Museum Deutschlands.



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