Krieg und Holocaust

20. September 2021, 18 Uhr

Podiumsdiskussion mit den Historikern Prof. Dr. Christoph Rass (Osnabrück) und Prof. Dr. Sebastian Lehnstaedt (Berlin); Moderation: Dr. Kristiane Janeke (wissenschaftliche Leitung, MHM).

Der Zweite Weltkrieg und der Völkermord an den europäischen Juden waren untrennbar miteinander verbunden. Das NS-Regime führte Krieg, um seine verbrecherischen Ziele zu erreichen. Gleichzeitig wären die Massenverbrechen der Nationalsozialisten ohne die militärische Besetzung vor allem Ost- und Südosteuropas nicht möglich gewesen. Bereits in den ersten Monaten der Eroberung Polens setzten hinter der vorrückenden Front Deportationen, Ghettoisierungen und Massaker ein. Mit Beginn des »Unternehmens Barbarossa« eskalierte die Grausamkeit des Völkermords. Der Krieg gegen die Sowjetunion war zugleich ein Vernichtungskrieg, in dem die Auslöschung der Juden und die Spurenbeseitigung dieses Verbrechens immer weiter perfektioniert wurden. Wie entwickelten sich die Vernichtungstechniken? Wer waren die Täter? Welche Rolle spielten Wehrmacht und andere militärische Akteure? Und wie wirkten sich militärische Entwicklungen auf die Vernichtung aus? Moderiert von der wissenschaftlichen Leiterin des Militärhistorischen Museums Kristiane Janeke gehen die Historiker Christoph Rass und Stephan Lehnstaedt in der Veranstaltung »Krieg und Holocaust« diesen Fragen nach.

Der Eintritt ist frei. Auf unserer Web- und Facebookseite werden wir zeitnah die aktuell geltenden Teilnahmemöglichkeiten bekanntgeben.

Headerbild: Erschießungen von Juden in Dubno, 1941 © LAV NRW W, Q 234 Nr. 6670

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