Was war der deutsche Kolonialismus?

Ein internationaler Vergleich

Ab dem 22. November bleibt das MHM in Dresden auf Grundlage der aktuellen Beschlüsse der Sächsischen Staatsregierung vorläufig bis zum 12. Dezember geschlossen. Entsprechend kann die für den 9. Dezember geplante Veranstaltung in der angekündigten Form nicht stattfinden.

Vortrag des Historikers Prof. Dr. Sebastian Conrad (FU Berlin) und anschließendes Gespräch mit Diana M. Natermann (Uni Hamburg).

Die Erinnerung an den Kolonialismus steht gegenwärtig auf der Tagesordnung: An Themen wie dem Herero-Genozid, dem Humboldt-Forum, der Raubkunst werden Fragen der Schuld und historischen Verantwortung diskutiert. Vor diesem Hintergrund ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des deutschen Kolonialismus umso wichtiger geworden. Was machte ihn aus, was waren seine wichtigsten Dimensionen, worin bestanden seine Besonderheiten im internationalen Vergleich? In seinem Vortrag zeichnet der Globalhistoriker Sebastian Conrad nicht chronologisch die Ereignisgeschichte kolonialer Expansion nach, sondern analysiert die zentralen Strukturelemente des Kolonialismus im globalen Kontext. Dabei wird deutlich, dass Kolonialismus mehr war als koloniale Herrschaft; weite Teile der gesellschaftlichen Entwicklung und globalen Ordnung waren kolonial geprägt.

Headerbild: »Desolated Desert Town Kolmanskop« (CC BY-NC 2.0) by Christiaan Triebert

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