"Der Führer Adolf Hitler ist tot."
Attentat und Staatsstreichversuch am 20. Juli 1944.
Eine Sonderausstellung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr zum zivil-militärischen Widerstand gegen das NS-Regime

Eröffnung Sonderausstellung

Donnerstag, 04. Juli, 18 Uhr

Am 20. Juli 1944 erfolgte ein Sprengstoffattentat auf Hitler. Der Oberst i.G. Claus Graf Schenk von Stauffenberg wollten den "Führer" in der Lagebaracke im Führerhauptquartier "Wolfschanze" töten. Das Attentat sollte die Initalzündung für einen Staatsstreich (Unternehmen "Walküre") bilden, um die Macht in Deutschland zu übernehmen. Die Nachricht "Der Führer Adolf Hitler ist tot" wurde im deutschen Machtbereich verschickt. Doch Hitler überlebte und holte zum Gegenschlag aus. Der Staatsstreich scheiterte. Stauffenberg und vier seiner Mitverschwörer wurden noch in der darauffolgenden Nacht erschossen. Viele weitere Hinrichtungen folgten.

75 Jahre danach präsentiert das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden eine Sonderausstellung zu diesem zentral historischen Ereignis. Zu den erstmals öffentlich gezeigten Exponaten zählt auch die Lagebaracke aus dem Hollywoodfilm "Operation Walküre" mit Tom Cruise von 2008.


Für Freiheit - Recht - Zivilcourage. 75 Jahre 20. Juli 1944

Fachtagung in Kooperation mit der TU Chemnitz, der Stiftung "Erinnerung Begegnung Integration - Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen" und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944

04. - 06. Juli

Der Versuch vieler Aufrichtiger aus allen politischen Lagern, sich des totalitären Unrechtsregimes der Nationalsozialisten gewaltsam zu entledigen, ist Anlass zu einer Fachtagung, die grundsätzliche Formen des Widerstandes gegen rechtsradikale Strömungen und rechtsextreme Gesinnungen aufzeigt. Was Widerstand heißt und aus welchen Quellen er sich speisen kann, belegt vorbildhaft ein Blick auf das Attentatsgeschehen von 1944 und die mit ihm verbundenen Folgen. Deutlich wird, dass auch Sachsen im Dritten Reich nicht nur eine Hochburg des Nationalsozialismus war. Eine Vielzahl herausragender Widerstandskämpfer stammte aus dem Freistaat und fiel nach dem 20. Juli 1944 nationalsozialistischer Vergeltung zum Opfer.

Die Tagung wird gefördert vom Sächsischen Staatsministerium des Innern und steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachen, Herrn Michael Kretschmer.

Die Teilnahme an allen Vorträgen und Diskussionen ist kostenfrei. Für die Teilnahme an den vier Kaffeepausen (Getränke und Gebäck) und an einem für Donnerstag vorgesehenen Imbiss ist die vorherige Entrichtung eines Unkostenbeitrages in Höhe von 34,- Euro (Studenten/Rentner: 8,- Euro) pro Person erforderlich. Überweisung bitte bis zum 15. Juni 2019 auf folgendes Konto (Tagungskonto): Frank-Lothar Kroll, IBAN DE33 3807 00240023 1969 02.

 Error: System Dateien konnten nicht geladen werden MOD_PCTECHFILEBASEREADER_ERROR_DIRECTORY_PATH_SPECIFIED_IS_NOT_A_DIRECTORYmedia/images/20.Juli_Tagung 

 


Museumsnacht

Samstag, 06. Juli, 18 - 1 Uhr

Während der diesjährigen Dresdner Museumsnacht ist die neue Sonderausstellung zum 75. Jahrestag des Hitler-Attentates in unserer Ausstellungshalle hinter dem Hauptgebäude geöffnet. Neben Protagonisten, Planungen, Verlauf und Scheitern von Attentat und Staatsstreichversuch am 20. Juli 1944 ist auch die originale Filmkulisse des Attentartortes (Barackenraum im Führerhauptquartier "Wolfschanze") aus dem US-Film "Valkyrie" von 2008 zu besichtigen.

Kurzführungen, exklusive Kuratorenführungen und ein Multimediavortrag zur Darstellung des Hitler-Attentates im Film ergänzen das Angebot zur Museumsnacht.

Programm:
19 und 21 Uhr: Exklusive Kuratorenführungen durch die Sonderausstellung mit Dr. Magnus Pahl (MHM)
20 Uhr: Killing the Beast - Der 20. Juli im Film. Multimedialer Kurzvortrag mit Filmhistoriker Jan Kindler (MHM)
Laufend: Kurzführungen durch die Sonderausstellung (Ort: Ausstellungshalle hinter dem Hauptgebäude)