Tiere und Militär

Größtes Exponat im Themenparcour „Tiere und Militär“ ist eine Lerche – nicht etwa ein Tierpräparat sondern ein Militärhubschrauber. Der französische Hubschrauber heißt "Alouette" - zu Deutsch "Lerche". Bereits seit der Antike spielen Tiere beim Militär eine große Rolle: Als Nutztiere, zur Unterstützung im Kampf, als Namensgeber für Waffen und Gerät aber auch für Operationspläne und nicht zuletzt auch als Maskottchen. Selbst in modernen Armeen sind Tiere unersetzlich. Tiere können im militärischen Einsatz Leben retten. Allzuoft sind sie aber auch wehrlose Opfer.

Spuren des Krieges

Auf einem Laufsteg präsentiert das Museum Tierpräparate vom Maultier einer Gebirgsjägereinheit der Bundeswehr bis hin zu Schaf, Pferd und Hund. Die Spuren des Krieges sind bei genauer Betrachtung an allen Tieren mit einem Attribut oder einer Verletzung zu erkennen. Das Pferd trägt eine Gasmaske aus dem Ersten Weltkrieg, das Schaf hat nur drei Beine, da es im Falklandkrieg über Minenfelder getrieben worden ist, und um den Leib des Hundes aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Sprengstoffpaket gebunden. Auf einem Bildschirm werden historische Filmaufnahmen aus einem Wehrmachtslabor des Zweiten Weltkrieges gezeigt. Zu sehen: ein Tierversuch mit einer Katze zur Erprobung von Giftgasen. Der Todeskampf des Tieres verweist auf den qualvollen Tod von Menschen.

Natur: Vorbild und Namensgeber

Im Bereich der Tarnmuster greift der Mensch immer wieder auf Vorbilder in der Natur zurück. Umfangreich ist die Liste der Tiere, die zu Namensgebern für Panzer, Schiffe und andere Waffensysteme wurden.

Interaktiver Museumsplan



Kurzinfo

  • Themenparcours
  • linker Keilflügel
  • 1. Obergeschoss