Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr - kurz MHM

Das MHM ist mit der Neueröffnung das größte Museum Dresdens und eines der größten sowie modernsten militärhistorischen Museen weltweit. Rund 10.500 Exponate werden auf einer Gesamtfläche von 13.000m² ausgestellt. Nach siebenjähriger Umbauzeit ist im Norden Dresdens, in der Albertstadt, das Leitmuseum im Museums- und Sammlungsverbund der Bundeswehr entstanden.

Es ist ein Ort, an dem aufregende Architektur, innovative Konzeption und moderne Gestaltung miteinander verschmelzen. Das MHM ist ein Lernort der Geschichte, der zum Perspektivwechsel einlädt und einen Beitrag zur Kulturgeschichte der Gewalt leisten möchte.

Das MHM ist ein Haus, das selbstbewusst seinen Stand in der internationalen Museumslandschaft behauptet und ein Forum für eine kritische, differenzierte und ehrliche Auseinandersetzung mit Militär, Krieg und Gewalt und Vergangenheit und Gegenwart.

Förderverein

Der 2001 gegründete Förderverein des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr unterstützt die Ausstellungen und das wissenschaftliche Begleitangebot, fördert die museumspädagogische Arbeit, ermöglicht die Finanzierung von neuen Exponaten und Leihgaben und wirkt als Multiplikator des Museums in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

Einzigartige Zeugnisse deutscher und europäischer Militärgeschichte sind unter dem Dach des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr ausgestellt.

Wollen auch Sie zur Pflege und Erhaltung der Exponate beitragen? Interessieren Sie sich für Militärgeschichte? Haben Sie Interesse an Militärtechnik? Dann laden wir Sie herzlich ein, Mitglied oder Fördermitglied im Förderverein zu werden. Auch Spenden sind jederzeit willkommen! 

 

Kontaktanschrift:

Förderverein des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden


Architektur

Daniel Libeskind ist prägend für die Architekturgeschichte des 21. Jahrhunderts. Mit seinem Entwurf für den Neubau des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr kann die deutsche Museumslandschaft auf einen weiteren symbolträchtigen Bau schauen, den der Architekt selbst als bislang reinsten Libeskindbau bezeichnet. Der Dresdner Keil reiht sich in eine Reihe weltbekannter Libeskindmuseen, wie dem Jüdischen Museum Berlin oder dem Imperial War Museum Manchester, ein.

Architektonische Gestaltung

Der keilförmige, asymmetrische Neubau durchdringt den massiven, klassisch gegliederten Altbau. Eine transparente Fassade aus Metalllamellen überlagert den historischen Baukörper. Der Neubau stellt einen Einschnitt, eine Störung in das Gebäude dar und verändert nicht nur die äußere Gestalt, sondern auch das innere Raumgefüge grundlegend. Seine Räume folgen ihrer Funktion und stehen in klarem Kontrast zu dem starren, horizontal ausgerichteten Säulenraster des Altbaus. Immer wieder durchbricht der Neubau den Altbau und eröffnet dem Besucher auf allen Ebenen überraschende, räumliche Verschränkungen und Ausblicke. Mit insgesamt 20.000 m² Ausstellungsfläche wird das MHM zum größten Museum in Deutschland.



Themenparcour "Krieg und Spiel". MHM/David Brandt



Innenansicht Museum David Brandt Architektur
Innenansicht. MHM/David Brandt

 

Symbolik

Gleichzeitig ist der Libeskindbau schon als erstes und größtes Exponat des neuen Museums zu verstehen. Er selbst wird zum Gewaltinstrument, das das Arsenal zerschneidet. Der Keil als Symbol organisierter Gewalt. Er bricht mit alten, autoritären, starren Strukturen und steht in seiner Transparenz für die Offenheit der demokratischen Gesellschaft und die veränderte Rolle des Militärs in Deutschland.


Der Dresden Blick

Dreißig Meter hoch und damit acht Meter mehr als die säulenverzierte Triumphbogenfront des Mittelflügels, eröffnet der Neubau aus der Spitze des Keils einen spektakulären und neuen Blick auf Dresden. Auch hier liegt Symbolik im Entwurf. Die Spitze des Keils verweist auf die Stelle an der in der Nacht vom 13. Februar 1945 die ersten Bomben der Alliierten Luftangriffe einschlugen. Der Besucher wird auf die schwierige Geschichte der Stadt verwiesen und sieht gleichzeitig mit neuer Perspektive auf ein sich stetig entwickelndes Dresden.


Dresden Blick
Dresden Blick. MHM/David Brandt

Praktika


Für das Jahr 2017 können leider keine weiteren Praktikanten aufgenommen werden, da alle freien Plätze bereits vergeben sind.
Wir bitten um Verständnis.


Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr ist eines der größten militärhistorischen Museen weltweit. Es ist ein Ort individueller Bildung und Forum der öffentlichen Auseinandersetzung mit Militär- und Militärgeschichte. Im Rahmen seines Bildungsauftrags bietet das Museum wissenschaftliche Praktika in verschiedenen Forschungsbereichen an. Das Angebot gilt für Studenten der Geschichts-, Staats- oder Politikwissenschaften, der Museologie und benachbarter Fächer mit abgeschlossenem Grundstudium oder ab dem dritten Bachelor-Semester.
Die Mindestdauer eines Praktikums beträgt sechs Wochen, semesterbegleitende Praktika sind ebenfalls möglich.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit folgenden Angaben und Unterlagen:

-    gewünschter Zeitraum (gegebenenfalls mit Ausweichtermin)
-    gewünschte Abteilung (bitte konkrete Angaben, insbes. bei den Werkstätten)
-    vollständiger Lebenslauf
-    gegebenenfalls Zeugnisse

per Post oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit der Betreffzeile "Bewerbung Praktikum".

Hinweis: Der Zeitraum vom Eingang der Bewerbung bis zum ersten Praktikumstag nimmt mindestens drei Monate in Anspruch!

Hinweis für Wehrübende

Die Ableistung von Einzelwehrübungen ist grundsätzlich dann möglich, wenn der jeweilige Mob-Truppenteil Wehrübungstage zur Verfügung stellt.