Gewalt - Kultur - Geschichte

Dauerausstellung

Im Zentrum der Ausstellung stehen der Mensch und die Frage nach den Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt.

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Über die Ausstellung

Kurzdarstellung

Die Dauerausstellung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden präsentiert auf 19.000 qm über 10.000 Exonate aus 700 Jahren Gewaltgeschichte, vom Spätmittelalter bis heute. Auf der Grundlage moderner Militärgeschichte stellt sie nicht nur die Erscheinungsformen staatlicher Gewaltpraxis dar, sondern untersucht auch die vielfältigen Formen gesellschaftlicher Gewaltanwendung und liefert damit wichtige Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Gewalt.

Das Militärhistorische Museum in Dresden unterscheidet sich damit deutlich von herkömmlichen Militariaausstellungen und -sammlungen. Es versteht sich nicht primär als technikgeschichtliches, sondern als historisches Museum mit dem Anspruch, die Entgegensetzung von Alltags- und politischer Geschichte zu überwinden und dabei den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt der Ausstellung zu rücken.

Das Museum bietet zwei Zugänge im Rahmen seiner Dauerausstellung. Eine klassisch nach Daten sortierte Erzählung in einem chronologischen Rundgang präsentiert sich in drei Teilbereichen: der Zeit bis 1914, dem „Zeitalter der Weltkriege“ (1914-1945) und der Nachkriegszeit (1945 bis heute), ergänzt von einem regelmäßig aktualisierten Bereich zu „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“, der auch jüngere Entwicklungen in den Blick nimmt.

Alternativ bietet ein sogenannter Themenparcours neun epochenübergreifende Themen wie „Krieg und Erinnerung“, „Politik und Gewalt“, „Militär und Gesellschaft“ oder „Leiden am Krieg“ als thematische Querschnitte vor dem Hintergrund moderner kulturhistorischer Fragestellungen.

Adresse / Anfahrt

Olbrichtplatz 2 01099 Dresden

Öffnungszeiten

täglich: 10-18 Uhr Mittwoch geschlossen

mhmeingang@bundeswehr.org