Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden gehört zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas. Im Zentrum der Ausstellungen stehen der Mensch und die Frage nach den Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt. Es versteht sich als ein Forum für den Diskurs über die Rolle von Krieg und Militär in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Erfahren Sie mehr

Wiedereröffnung


am 7. Juni 2021: Haupthaus Dresden

Das Militärhistorische Museum eröffnet am Montag, den 7. Juni 2021, das Haupthaus in Dresden. Gleichzeitig mit der Wiedereröffnung unseres Hauses wird unsere neue Sonderausstellung "Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger" öffnen. Ab dem 17. Juni ist mit der Fotoausstellung "KZ überlebt" eine weitere Sonderausstellung für den Besuch zugänglich. Die Wiedereröffnung wird unter den dann geltenden Coronaschutzmaßnahmen erfolgen, über die wir Sie an dieser Stelle, über Facebook und die Presse zeitgerecht informieren werden.

The Military History Museum is planning to reopen on Monday, 7th June 2021. At the same time, our new special exhibition "Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger" will open, the opening of the photo exhibition "KZ überlebt" will follow shortly afterwards on 17th June. The reopening of the museum will take place under the then valid Corona protection measures, about which we will inform you here, via Facebook and the press in a timely manner.

am 2. Juni 2021: Neues Zeughaus auf der Festung Königstein

Das Neue Zeughaus auf der Festung Königstein können Sie ab dem 2. Juni 2021 wieder besuchen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Webseite der Festung Königstein über die dort geltenden Besuchsregeln und Coronaschutzmaßnahmen.

Ihr Besuch

Wichtige Informationen

Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Museumsbesuch inklusive der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Bis auf Weiteres gelten bei einer 7-Tages-Inzidenz zwischen 35 und 100 folgende Regeln.

Aktuelle Besuchsregeln

  • Der Besuch des Museums ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung muss mindestens einen Tag vor dem geplanten Besuch telefonisch unter 0351 823-2850/2851 erfolgen. Der Besucherservice ist täglich, auch am Wochenende, von 9:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 15:00 Uhr besetzt.
  • Für eine etwaige Kontaktnachverfolgung nimmt das Museum von jeder Person folgende Daten auf: Name und Vorname, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Besuchs. Die Daten werden nach einem Monat vernichtet.
  • Für alle Besucherinnen und Besucher ab 7 Jahren muss ein negatives Corona-Testergebnis vorliegen. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Der Nachweis eines tagesaktuellen Tests entfällt für Besucherinnen und Besucher, die über einen vollständigen Corona-Impfschutz verfügen (letzte Impfdosis mindestens 14 Tage alt, nachzuweisen mit dem Impfausweis) oder von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind (max. sechs Monate seit Genesung, nachzuweisen durch mindestens 28 Tage altes positives PCR-Testergebnis bzw. ärztliche Bescheinigung der Infektion).

Allgemeine Regeln

  • Beim Besuch des Museums ist das Tragen einer eigenen Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben.
  • Halten Sie auch im Museum den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m ein. Beachten Sie insbesondere im Kassenbereich die entsprechenden Bodenmarkierungen.
  • Wir bitten um Ihr Verständnis bei Wartezeiten am Einlass. Das Betreten des Museums durch die Drehtür ist nur einzeln erlaubt. Personen mit eigenen Kindern sind davon ausgenommen.
  • Die Garderobe ist derzeit geschlossen. Bitte nutzen Sie unsere Schließfächer (1- oder 2-Euro-Pfand) und in eigener Verantwortung die bereitgestellten Garderobenständer. Taschen bis zu einer Größe von 30 x 45 x 15 cm dürfen mit in die Ausstellung genommen werden.
  • Folgen Sie bitte den Anweisungen des Museumspersonals und auf den Hinweisschildern.

Weitere Maßnahmen

  • Für einige Ausstellungsbereiche gilt eine maximal zulässige Besucherzahl. Beachten Sie bitte die Hinweisschilder und folgen Sie den Anweisungen des Personals.
  • Medienstationen und Hands-on-Angebote bleiben vorerst außer Betrieb.
  • Bis auf Weiteres sind keine öffentlichen Führungen möglich. Weitere Informationen zu den museumspädagogischen Angeboten finden Sie hier.
  • Die Nutzung von Fahrstühlen ist nur einzelnen Personen, Familien und Lebensgemeinschaften erlaubt.

Das Museum

Kurzinformation

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden gehört zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas. Im Zentrum der Ausstellungen stehen der Mensch und die Frage nach den Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt. Es versteht sich als ein Forum für den Diskurs über die Rolle von Krieg und Militär in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zu den Kernaufgaben des Museums gehören das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Ausstellen historischer Objekte zur deutschen und internationalen Militärgeschichte. Das MHM in Dresden präsentiert hierzu eine umfangreiche Dauerausstellung sowie verschiedene Sonderausstellungen, die von vertiefenden Publikationen begleitet werden. Außerdem bietet das MHM ein vielfältiges öffentliches Kulturprogramm sowie umfangreiche pädagogische Angebote für zivile und militärische Besucherinnen und Besucher. Zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr gehören neben seinem Hauptsitz in Dresden auch das Militärhistorische Museum – Flugplatz Gatow in Berlin-Gatow mit Dauer- und Sonderausstellungen zur Geschichte der militärischen Luftfahrt. Eine Dauerausstellung zur „Faszination Festung“ auf der sächsischen Festung Königstein hat ausschließlich während der Sommermonate geöffnet.

Architektur

Die Architektur des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind ist zugleich erstes und größtes Exponat des Museums. Wie ein Keil durchschneidet der Neubau das historische Hauptarsenal in der Dresdner Albertstadt. Der Neubau wird zum Gewaltinstrument, der den Altbau in zwei Hälften zerschneidet, er wird zum Stachel, zum Zeichen von Krieg und Schmerz. Zum Kontrapunkt des Arsenals, der Krieg nicht anerkennt, sondern in Frage stellt. Die symbolischen Verweise auf die Zerstörung und den Wiederaufbau Dresdens sind dabei evident: Die Spitze des Keils ist auf die Abwurfstelle der ersten Markierungsbomben gerichtet, seine Fläche entspricht im Umriss der zerstörten und größtenteils wieder hergestellten Fläche im Dresdner Stadtgebiet.

Ausstellungen


Dauerausstellung

Das Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden präsentiert auf 10.000 qm über 10.000 Exponate aus 700 Jahren Gewaltgeschichte, vom Spätmittelalter bis heute.

Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger

Die neue Sonderausstellung im Militärhistorischen Museum präsentiert mit einzigartigen Objekten ab dem 7. Juni 2021 Einblicke in die Geschichte dieser Truppe.

KZ überlebt
Porträts von Stefan Hanke

Die neue Fotoausstellung im Militärhistorischen Museum vom 17. Juni 2021 bis 26. Oktober 2021.

Bildung & Vermittlung

Bis auf Weiteres bleit das museumspädagogische Angebot eingeschränkt.

Live-Speaker

Im Museum stehen für Sie unsere Guides als Live-Speaker bereit, um Fragen zu beantworten und in Kurzführungen Exponate und Ausstellungsbereiche vorzustellen. Dieses Angebot gilt für Einzelpersonen und Kleingruppen. Sie treffen unsere Guides sowohl in der Dauerausstellung als auch in der Sonderausstellung "Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger" an allen Öffnungstagen von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.

Audioführung

Die Ausleihe von Multimediaguides ist möglich. In der Ausstellung finden Sie QR-Codes, über die Sie die Hörstationen (mit dem eigenen Datenvolumen) abrufen können.

Führungen

Ab dem 14. Juni 2021 sind wieder Führungen durch unsere Ausstellungen für Schulklassen und Bundeswehrgruppen möglich. Allen anderen Besucherinnen und Besuchern empfehlen wir unsere Live Speaker in den Ausstellungen. Informationen zu unserem Vermittlungsprogramm entnehmen Sie bitte den Broschüren zum Download. Wir beraten Sie gern bei der Themenwahl und bei speziellen Absprachen für Ihre Gruppe.

Schreibwerkstatt für Jugendliche

Am 24. Juni 2021 von 16 bis 19 Uhr

mit Asmus Trautsch

Veranstaltungen

Der Veranstaltungsbetrieb unseres Museums hat wieder begonnen. Sofern es die Coronaschutzverordnung erlaubt, werden "Unternehmen Barbarossa" am 21.06. und "Am Nullpunkt der Zivilisation" am 05.07. als Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Auf jeden Fall stehen beide Veranstaltungen online zur Verfügung. Leider muss die für den 10.06. geplante und in unserem Programmheft angekündigte Filmvorführung und Diskussion "Die Kalten Ringe" aufgrund der aktuell geltenden Schutzverordnung entfallen. Zu den für die Veranstaltungen geltenden Hygieneschutzmaßnahmen und Besuchsregeln informieren wir Sie zeitgerecht an dieser Stelle.

Der Unbequeme

Stefan Aust im Gespräch zu seiner Autobiographie "Zeitreise"

Aufzeichnung ab 07. Juni, 18 Uhr

„Unternehmen Barbarossa“

Alte Mythen, neue Perspektiven

Geschichte im Gespräch am 21. Juni, 18 Uhr

Am Nullpunkt der Zivilisation

Moderierte Lesung von Zeugnissen nationalsozialistischer Verbrechen

am 05. Juli, 18 Uhr

Sammlung

Überblick

Um auch in Zukunft eine Kulturgeschichte der Gewalt erzählen zu können, pflegt das Militärhistorische Museum eine umfangreiche Sammlung, die in die Sachgebiete Militärtechnik, Handwaffen, Kunst, Bildgut, Schriftgut, Uniformen und Feldzeichen sowie Orden und Varia aufgeteilt ist. Mehr als 1,5 Millionen historische, aber auch Objekte jüngeren Datums lagern in den Depots.

Im Downloadbereich rechts finden Sie unsere allgemeinen Leihbedingungen zur Information.

Bibliothek

Die Bibliothek ist Bestandteil der Sammlung des Museums und gleichzeitig Ort der Wissensvermittlung, der Forschung und des wissenschaftlichen Arbeitens. Der Bestand umfasst 49.000 Bände an Monographien von 1851 bis zur aktuellsten Literatur, Dokumente, darunter 1.000 historisch besonders wertvolle Bücher und Zeitschriften vom 16. Jahrhundert bis 1850, 15.000 Dienstvorschriften uvm.

Die Bestände der Bibliothek stehen vorrangig den Mitarbeitern des Museums und allen Bundeswehrangehörigen zur Verfügung. Für Nicht-Bundeswehrangehörige ist eine Präsenznutzung nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Anmeldung möglich, da die Anzahl der Lesesaalplätze begrenzt ist. Ein Online-Katalog steht nicht zur Verfügung. Um Ihnen eine Literaturliste zusammenstellen zu können, teilen Sie uns bitte bei der Anmeldung das Thema mit.

Adresse / Anfahrt

Olbrichtplatz 2 01099 Dresden

Öffnungszeiten

täglich: 10-18 Uhr Mittwoch geschlossen

mhmeingang@bundeswehr.org